| |
Herzlich
Willkommen
auf der Seite
der Bürgerinitiative PRO-Umgehung, die ein Ende der zunehmenden
Verkehrsbelastungen im Umfeld der Straßen des nördlichen Friedrichsgaber
Weges, Syltkuhlen und Waldstraße fordert.
Die Initiative
PRO-Umgehung unterstützt die seit mehr als 15 Jahren diskutierte
Verlängerung der Oadby-and-Wigston Straße (O&W Straße), da die Belastung für
die Anwohner durch die zunehmende Verkehrsbelastung unerträglich geworden
ist. Straßenbau in Norderstedt ist bekanntlich ein schwieriges Thema.
PRO-Umgehung fordert von Politik und Verwaltung mit Nachdruck, dass
endlich etwas passiert! Viele Bürger Friedrichsgabes wohnen direkt im Umfeld
der betroffenen Straßen Friedrichsgaber Weg, Syltkuhlen und Waldstraße. Ein
Sicht- oder Lärmschutz kann nicht errichtet werden, da die Häuser zu nah
an der Straße stehen. Teilweise sind die Gebäude nur fünf Meter und weniger von der
Transitstraße entfernt.
Planung:
Die meisten
Parteien (leider nicht die GALiN, obgleich die Umwelt davon profitieren
würde) befürworteten die Verlängerung der O&W Straße. Es soll an dem
Übergang der Waldstraße zur Oadby-and-Wigston Straße beginnend - parallel
zum Friedhof (Föhrenkamp) in nördliche Richtung die Verlängerung gebaut
werden. Sie schwenkt nach Osten ab (unter der Deckung eines Schutzwalls für
das Neubaugebiet Reiherhagen), untertunnelt die AKN und führt dann, kurz vor
der Ulzburger Straße, wieder auf den Friedrichsgaber Weg. Dadurch wird das
Ringkonzept Norderstedts nahezu vollendet. Ziel ist es, die Wohngebiete vom
Durchgangs- und Schwerlastverkehr zu entlasten. Der Bahnübergang der
AKN-Trasse am nördlichen Friedrichsgaber Weg soll im gleichen Zuge gesperrt
und zur Sackgasse umgebaut werden.
Im Jahr 2006 wurden
gegen die Verlängerung der O&W Straße insgesamt 333 Einwendungen gemacht.
Neben Anwohnern, die Nachteile für sich befürchten, hat auch der BUND und
die Forstverwaltung gegen das Projekt votiert. Damals war es erforderlich,
Nacharbeiten zum bisherigen Planungsstand vorzunehmen. Nachfolgend sehen Sie
eine Skizze der aktuellen Planung, die bis zum 18.12.2008 im Rathaus
eingesehen werden konnte.
Skizze:
In der Draufsicht ist
der derzeitige Planungsstand zu erkennen. Die geplante Verlängerung
der O&W Straße wurde orange eingefärbt.
Die gepunktete Streckenführung (von
PRO-Umgehung ergänzt) verdeutlicht die momentane Belastung durch die
Verkehrsströme der Nord/Süd-Achse (grün: Syltkuhlen, pink:
Friedrichsgaber Weg). Das Nadelöhr ist der AKN-Bahnübergang. Alle Fahrzeuge,
die in den Norden/Süden fahren, müssen diesen Bahnübergang überqueren. Die
Skizze verdeutlicht, dass durch eine Sperrung des Bahnübergangs der
Durchgangsverkehr wirkungsvoll unterbunden wird und unser Wohnquartier vom
Nord-/Südverkehr entlastet wird.
Weiter ist gut zu erkennen, dass die
künftige "orange" Streckenführung künftig keine Anwohner mehr belastet, da
sie auf der "grünen Wiese" erfolgt bzw. an einem Friedhof vorbeigeleitet
wird. Die Ventilfunktion dieser Umgehung für die betroffenen
Wohnquartiere ist somit signifikant.

Vorteile:
Sowohl die Anwohner
des Friedrichsgaber Weges zwischen Rathausallee und Ulzburger Straße als
auch der Syltkuhen und die im Umfeld liegenden Straßen werden deutlich
entlastet. Künftig würde der Schwerlast- und Lieferverkehr, der das
Industriegebiet erreichen will, die neue Verlängerung nutzen müssen, da der
Friedrichsgaber Weg Höhe AKN-Bahnübergang geschlossen wird. Gleiches gilt für
Berufspendler, die zur Rushhour den Syltkuhlen frequentieren.
Als weitere Gewinner
könnten Anwohner der Waldstraße dastehen, denn möglicherweise wird
eine Vielzahl von Fahrzeugen des Ost-/West Verkehres auf die neue
Route ausweichen, da aufgrund der Wartedauer zur Einfädelung auf die
Ulzburger Straße bzw. das Warten an der beampelten Kreuzung Friedrichsgaber
Weg/Waldstraße entfallen könnte.
Neben einer Entlastung
der Anwohner profitiert zudem maßgeblich die Umwelt von der Verlängerung.
Momentan muss der Nord/Süd Verkehr der Transitstrecke z.B. allein zwischen
Rathausallee und Ulzburger Straße am Friedrichsgaber Weg an sechs
Stellen stoppen:
1.
Kreuzung Friedrichsgaber Weg / Rathausallee
2.
Fußgängerampel Schulübergang Friedrichsgaber Weg in Höhe
Pellwormschule
3.
Kreuzung Friedrichsgaber Weg / Waldstraße
4.
Fußgängerampel Altersheim Friedrichsgaber Weg Höhe Bussardweg
5. AKN
Bahnübergang
6.
Kreuzung Friedrichsgaber Weg / Ulzburger Straße
Dass STOP & GO einen
außerordentlich hohen Schadstoffausstoß verursacht, ist bekannt. Durch die
Verlängerung könnte díese Strecke ohne Unterbrechung innerhalb kürzester
Zeit passiert werden, da nach Auskunft der planenden Verwaltung der
Nord-/Süd Verkehr Vorrang haben wird. Insoweit ist es verwunderlich, dass
die Grüne Alternative Liste in Norderstedt (GALiN) gegen eine
Verlängerung votierte. Durch die Verlängerung könnte der Verkehr von der O&W
Straße "in einem Rutsch" die Ulzburger Straße erreichen und umgekehrt. Da
der Syltkuhlen ebenfalls nicht direkt sondern nur durch einen Stopp (Querung
Friedrichsgaber Weg und Einfädelung in die Waldstraße) erreicht werden
kann, wird auch hier die Umwelt maßgeblich entlastet.
Ein Großteil der O&W
Straße verläuft bereits jetzt auf der "grünen Wiese" , bzw. hinter
Schutzwällen zu den Seiten der Anwohner. Eine Verstärkung des Verkehrs
hätte hier somit keine negativen Auswirkungen. Die O&W Straße ist gut
ausgebaut.
Die GALiN könnte sich
grundsätzlich - auch ohne Verlängerung der O&W Straße - eine Sperrung des
Bahnübergangs vorstellen.
Mögliche
Beeinträchtigungen:
1. Da der Föhrenkamp
zur Straße ausgebaut wird, ist mit einer Beeinträchtigung des Waldes zu
rechnen. Einige Tannen werden zum Wohle der entlastenden Verlängerung
weichen müssen. Die Stadt Norderstedt wird dafür jedoch an anderen Stellen neue
Bäume pflanzen.
2. Die Anwohner am
Reiherhagen verlieren den freien Blick auf die Jungheinrich-Halle. Hier
wird in gebührendem Abstand und hinter einem Lärm- und Schutzwall die Straße
verlaufen. Vorteilhaft ist für die Grundstücksbesitzer des Reiherhagen, dass
ein Teil der neuen Strecke aufgrund der avisierten Tunnelführung unterhalb
der AKN planfrei verläuft - also die Fahrzeuge langsam "in die Erde" fahren.
Dadurch werden zusätzlich Fahrgeräusche minimiert.
Anmerkung: Alle
Grundstücksbesitzer des Neubaugebietes am Reiherhagen wurden vor
dem freiwilligen Kauf Ihrer Häuser vom Bauträger schriftlich über die
geplante Umgehungsstraße informiert. Nach Kenntnis von PRO-Umgehung
hat der Bauträger Manke seinerzeit in sämtliche Kaufverträge einen
entsprechenden Passus über das geplante Bauvorhaben integriert.
|
AKTUELLES
07.07.2011
24.05.2011
23.12.2010
04.11.2010
01.07.2010
17.06.2010
30.04.2010
|
Gute Nachrichten für alle Befürworter der Baumaßnahme: Keine Klagen
gegen den Planfeststellungsbeschluss !
Am 29.06.2011
hatte sich PRO-Umgehung telefonisch mit dem schleswig-holsteinischen
Verwaltungsgericht in Verbindung gesetzt, um in Erfahrung zu bringen, ob
Anwohner geklagt hätten. Seinerzeit wurde dies vom angesprochenen
Richter zwar verneint, jedoch ohne Gewähr, da er einen anderen
Zuständigkeitsbereich hatte. Heute sind wir persönlich im Norderstedter
Rathaus vorstellig geworden, um uns über den Sachstand zu informieren.
In der zuständigen Abteilung wurde uns nun auch persönlich versichert,
dass keine Klage fristgemäß eingegangen ist.
Wir vermuten
hierfür drei Gründe:
1. Die gründliche
und handfeste Arbeit des Fachbereiches Straßenbau, gegen die keine Klage
eine Chance gehabt hätte
2. Die vom
Baudezernenten öffentlich geäußerte Option des Sofortvollzuges für den
Fall, dass geklagt werden sollte (siehe Ochsenzoll)
3. Oder aber die
Erkenntnis der wenigen betroffenen Anwohner, dass der Vorteil der
Verlängerung für ein ganzes Quartier ggf. doch schwerer wiegt, als die
Eigeninteressen
Wir freuen uns,
dass es nun weiter voran geht und die Bauarbeiten voraussichtlich
planmäßig beginnen können.
Endlich: Planfeststellungsbeschluss erlassen!
Mit großer Freude
hat PRO-Umgehung zur Kenntnis genommen, dass der
Planfeststellungsbeschluss für die Verlängerung fertig gestellt und
bereits im Rathaus ausgelegt wurde. Bis gestern konnten die
Planungsunterlagen von allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern
eingesehen werden. Die Stadt Norderstedt hat das Bauvorhaben mit hoher
Sorgfalt geplant um allen Bedenken und Einwendungen ein höchstmögliches
Maß an Priorität einzuräumen und um allen Anwohnern gerecht zu werden.
Das Verfahren dauerte daher auch rund vier mal so lang wie sonst üblich.
Sollte es dennoch
Anwohner geben, die ihre Eigeninteressen über das Wohl der
Allgemeinheit stellen, hofft PRO-Umgehung, dass die Stadt Norderstedt
den Sofortvollzug der Baumaßnahme anstrebt. Dies ist eine Möglichkeit,
die aufschiebende Wirkung einer Klage zu verhindern. PRO-Umgehung hofft
zudem,
dass die Bauarbeiten Anfang 2012 beginnen können.
Wir bleiben am
Ball und kämpfen gemeinsam weiter für die Verlängerung.
Minister Jost de Jager antwortet PRO-Umgehung
Mit Schreiben vom
02.12.2010 beschreibt Minister Jost de Jager, dass aufgrund einer
umfänglichen Einwendung und weiteren Maßnahmen und Prüfungen der bisher
genannte Termin nicht eingehalten werden konnte.
"Nach aktueller
Aussage der Planfeststellungsbehörde ist nun jedoch der Erlass des
Planfeststellungsbeschlusses voraussichtlich Ende Januar 2011 möglich "
- so der Minister in seinem
Schreiben. Wir hätten uns eine verbindliche Aussage gewünscht. Wir
bleiben weiter dran.
Erneute Anfrage an Minister Jost de Jager
Mit Schreiben vom
30.04.2010 hatte Minister Jost de Jager aus Sicht des damaligen Zeitpunktes
ausgeführt, dass der Erlass des Planfest-stellungsbeschlusses im 3.
Quartal möglich ist. Das wäre spätestens Ende September 2010
gewesen. Doch nun befinden wir uns bereits in der Mitte des 4. Quartals 2010
und der Planfeststellungsbeschluss wurde noch immer nicht erlassen. Was
sind die Gründe dafür und wann erwartet der Minister nun - aus Sicht
November 2010 - den Planfeststellungsbeschluss. Das haben wir ihn mit Schreiben vom 04.11.2010 gefragt.
Wir werden an
dieser Stelle über die Antwort aus dem Kieler Ministerium berichten.
Antwort der Verwaltung liegt vor, Ergebnis ernüchternd
In der Sitzung vom
01.07.2010 bezieht Stadtrat Th. Bosse für die Verwaltung zur Anfrage vom
17.06.2010 Stellung. Demnach würde eine Sperrung/Beschränkung den
Schwerlastverkehr auf andere (Wohn)straßen verdrängen. Dann verweist
Bosse auf die Verlängerung der O & W-Straße. Doch
dort geht - wie bisher alle wissen, die sich dort engagieren -
bis heute leider nichts richtig voran. Sich mit dem "worst-case" zu
beschäftigen, nämlich, dass die O&W-Straße überhaupt nicht mehr gebaut
wird und Alternativen zu entwickeln, ist Sache unserer
Verwaltung leider nicht.
Anfrage an den Stadtentwicklungsausschuss: Vermeidung des
Schwerlastverkehres am nördlichen Friedrichsgaber Weg möglich?
Am 17.06.2010 hat
Frau Plaschnik (GALiN) im Stadtentwicklungsausschuss die Verwaltung
gebeten, darzulegen, welche Möglichkeiten sie sieht, den
Schwerlastverkehr auf dem Friedrichsgaber Weg, nördlich der Rathausallee
sowie der Ulzburger Straße/Harckesheyde weitgehend auszuschließen.
Weiterhin wurde die Verwaltung gefragt, ob es derzeit ein aktuelles
Lkw-Lenkungskonzept gibt.
PRO-Umgehung
bleibt dran und berichtet an dieser Stelle.
Minister Jost de Jager antwortet PRO-Umgehung
Mit Schreiben vom
30.04.2010 antwortet der Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und
Verkehr, Jost de Jager, auf das Schreiben von PRO-Umgehung vom
01.04.2010. Einen Auszug finden Sie nachstehend:
"Mit Schreiben vom 26.
Februar 2010 teilte der Direktor des Landesbetriebes für Straßenbau und
Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) Ihrem Bürgermeister mit, dass
infolge organisatorischer Veränderungen in der Planfeststellungsbehörde
und Veränderungen innerhalb der Straßenbauprogramme nunmehr mit der
Bearbeitung des Beschlusses begonnen wird. Demnach ist der Erlass des
Planfeststellungs-beschlusses aus heutiger Sicht im 3. Quartal 2010
möglich."
PRO-Umgehung dankt
Minister Jost de Jager für die organisatorischen Änderungen innerhalb
der Planfeststellungsbehörde - und damit dafür, dass nun endlich die
Bearbeitung vorgenommen wird. Wir haben den Brief hocherfreut zur
Kenntnis genommen. Die Planungen zur Realisierung der Umgehungsstraße
nehmen wieder Fahrt auf und die Hoffnungen, unsere Wohnquartiere endlich
vom Durchgangs- und Schwerlastverkehr zu entlasten, sind weiter
berechtigt. Wir appellieren an den Landesbetrieb für Straßenbau und
Verkehr, das BV nun wirklich zügig zu bearbeiten. Wir bleiben am Ball.
Bedauerlich ist,
dass wir aus dem hiesigen Rathaus nicht informiert wurden, obgleich - lt. Minister Jost de Jager
- dem Oberbürgermeister
diese Information vorlag. Als Norderstedter Bürgerbewegung müssen wir
somit unsere Informationen aus Kiel anfordern, da die Norderstedter
Verwaltung aus unerfindlichen Gründen den Sachstand nicht preisgibt. Unser Schreiben an die Kieler
Landesregierung hätte sich erübrigt, wenn die Zusagen von OB Grote und
seiner Mannschaft verbindlich gewesen wären. Über die politische Kultur
im Norderstedter Rathaus kann sich somit jeder selbst eine Meinung
bilden.
Warum der Dialog einseitig abgebrochen wurde, entzieht sich unserer Kenntnis.
Auch auf unser Schreiben vom 15.03.2010 erfolgte bisher keine
Stellungnahme.
|
|
01.04.2010 |
PRO-Umgehung wendet sich erneut an die Kieler Landesregierung
Mit Schreiben vom
01.04.2010 hat sich PRO-Umgehung erneut an die Kieler Landesregierung
gewandt. Mit dem Brief an Herrn Jost de Jager, Minister für Wissenschaft,
Wirtschaft und Verkehr, wird
eindringlich darum gebeten, dass die Arbeit in der
Planfeststellungsbehörde aufgenommen wird, um das Bauvorhaben - nach
langem Stillstand - zu bearbeiten. Weiter wurde von PRO-Umgehung
ein Konzept zur Unterstützung der Planfeststellungsbehörde
vorgeschlagen.
Wir werden über
die Reaktion des Ministers an dieser Stelle berichten. |
|
15.03.2010 |
PRO-Umgehung kritisiert Oberbürgermeister und nennt Fakten
Da die
Stellungnahme des Oberbürgermeisters in einigen Punkten sachlich falsch
waren, haben wir Herrn Grote mit Schreiben vom 15.03.2010 erneut
kontaktiert. Wir beziehen klar Stellung und nennen Fakten.
Über eine mögliche
Reaktion aus dem Rathaus werden wir an dieser Stelle berichten.
|
|
01.03.2010 |
Oberbürgermeister
beantwortet unsere E-Mail
Mit E-Mail vom
01.03.2010 hat Oberbürgermeister prompt auf unsere Anfrage reagiert.
Einen Auszug finden Sie nachstehend:
"Mit verschiedenen Vertretern Ihrer Initiative ist in der Vergangenheit
ein intensiver Austausch über die aktuellen Entwicklungen rund um die
O&W Strasse erfolgt. Hierbei wurden Sie über den Stand in unserem Hause
(dies wurde mir gerade nochmals von den zuständigen Kollegen
ausdrücklich bestätigt) sowie über die Verfahrensstände im zuständigen
Ministerium bzw. beim Landesbetrieb informiert.
Meinen seinerzeitige Aussage: " ... Ich würde die Straße lieber heute
als morgen bauen..." gilt unverändert. Seitens der Stadt sind und werden
alle Schritte unternommen, um die Maßnahme mit den uns zur Verfügung
stehenden Mitteln zu beschleunigen. Wie sie allerdings auch
wissen, liegt die Entscheidung über das weitere Verfahren nicht bei der
Stadt Norderstedt, sondern ausschließlich bei den zuständigen Behörden
des Landes Schleswig Holstein."
Kommentar PRO-Umgehung:
Wir sind dem OB
für die schnelle Reaktion dankbar. Allerdings umgeht er mit seiner
Antwort die konkret genannten und mit Datum dokumentierten Zusagen.
Insoweit entspricht der erste Absatz, wonach wir über den Stand
informiert wurden, nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten, denn die
letzten Informationen sind seit Monaten veraltet. Die Antwort ist
ernüchternd. Wir werden intervenieren. |
|
01.03.2010
27.02.2010 |
Stehen im Rathaus die Räder still? Oberbürgermeister und Verwaltung
halten ihre Zusagen nicht
ein
Mehrere Zusagen
des Oberbürgermeisters wurden nicht eingehalten. Mit Mail vom 01.03.2010
möchte PRO-Umgehung daher wissen, warum dieses Vorhaben seit Monaten komplett
vom OB und seiner Verwaltung ignoriert wird. Nachfolgend ein Auszug aus
unserer Mail:
"Sehr geehrter Herr Grote,
mit Telefonat vom 19.11.2009 sicherten Sie PRO-Umgehung handfest zu,
über das seinerzeit anberaumte Gespräch mit der Kieler Landesregierung,
in der der Stillstand in der Planfeststellungsbehörde erörtert werden
sollte, zu informieren. Bis heute haben Sie nichts mehr von sich hören
lassen, warum nicht?
Sie hatten PRO-Umgehung zugesagt, dass monatlich ein „Update“ erstellt
wird, in dem jeweils die aktuellsten Entwicklungen zum Stand der
geplanten Verlängerung informiert wird. Diese Informationen werden uns
bereits seit mehreren Monaten vorenthalten, warum?
Offensichtlich gab ein Gespräch zwischen dem Landesbetrieb Straßenbau
und Verkehr und der Stadt Norderstedt, um gemeinsam möglichst
kurzfristig einen Fortgang bei der Bearbeitung des
Planfeststellungsbeschlusses zu erörtern. Bis zum 1. Februar sollten
Lösungen erarbeitet werden. Von diesem Sachverhalt hat PRO-Umgehung
direkt aus Kiel – aber eben nicht aus dem Norderstedter Rathaus
erfahren, obgleich uns das unter Ihnen arbeitende Amt für
Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr mit Schreiben vom 17.09.2009
ebenfalls zusicherte, uns weiterhin über den Bearbeitungsstand zu
informieren. Warum werden auch hier die Zusagen gebrochen?"
Wir werden über
die Stellungnahme aus dem Rathaus an dieser Stelle berichten.
Am 04.02.2010 antwortete uns die Bürgermeisterkandidatin
Katharina Kriston. Nachfolgend ihre Antwort im Originaltext:
"Das
Ringkonzept wurde - wie Sie ja wissen - mit der Mehrheit von SPD,
CDU und FDP beschlossen und ist zentraler Teil des FNP
(Anmerkung PRO-Umgehung: Flächennutzungsplan).
Die Verlängerung der Oadby-and-Wigston-Str. stellt dabei ein
wichtiges Glied dieses Ringkonzeptes dar, das es zu schließen gilt.
Die Entscheidung liegt bei der Politik. Als
Verwaltung/Bürgermeisterin sind die Beschlüsse der Gremien
umzusetzen. Grundsätzlich ist das Ringkonzept für Norderstedt als
Verkehrskonzept, um den Verkehr aus den Wohngebieten heraus zu
halten und die Gewerbegebiete der Stadt direkt an die Autobahn
anbinden zu können, zu befürworten. Insbesondere das Ziel, den
LKW-Verkehr aus den Wohngebieten fern zuhalten, ist dabei zu
befürworten. Zur Zeit wartet die Stadt auf den
Planfeststellungsbeschluss.
Leider hat das Land wohl kein ausreichendes Personal zur
Bearbeitung, da der sechsspurige Ausbau der Autobahn Vorrang hat."
|
|
|
|
|
01.02.2010 |
Für die Wahl des
Oberbürgermeisteramtes der Stadt Norderstedt am 09.05.2010 hat die
SPD die Hamburger Juristin Katharina Kriston nominiert.
Per Mail haben wir die Kandidatin heute gefragt, wie sie zum Norderstedter
Ringkonzept und insbesondere zur geplanten Verlängerung der
Oadby-and-Wigston-Straße steht. |
|
24.01.2010 |
Ministerpräsident Peter Harry Carstensen antwortet PRO-Umgehung
Mit Schreiben vom
24.01.2010 antwortet uns Ministerpräsident Peter Harry Carstensen. Wir hatten uns
mit Brief vom 09.12.2009 an
ihn gewandt und dort um Hilfestellung gebeten, weil
in der Planfeststellungsbehörde im Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr
(LBV-SH) das Bauvorhaben (es liegt dort seit Sommer 2009 vor), nicht
bearbeitet wird. Trotz der Eilbedürftigkeit der Umgehung wurde somit
rund ein halbes Jahr „verschenkt“. Die Reaktion des
Ministerpräsidenten fiel unerwartet nüchtern aus. Nachfolgend ein Auszug
aus diesem Schreiben:
„Das zuständige Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr hat
mir mitgeteilt, dass von dort bereits Kontakt mit der Stadt Norderstedt
und dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV-SH) aufgenommen wurde,
um gemeinsam einen möglichst kurzfristigen Fortgang bei der Bearbeitung
des Planfeststellungsbeschlusses zu ermöglichen. Bis zum Februar 2010
soll eine gemeinsame Lösung erarbeitet werden. Ich hoffe, dass trotz der
erforderlichen Einsparvorgaben im Landeshaushalt ein für alle
Beteiligten vertretbarer Kompromiss gefunden wird.“
Nach dieser
ernüchternden Stellungnahme stellen wir uns die Frage, ob die
entlastende Umgehungsstraße nun den Einsparvorgaben im Landeshaushalt
komplett zum Opfer fällt.
Kommentar PRO-Umgehung:
- Wir hatten
gehofft, dass vom Ministerpräsidenten ein Machtwort mit dem LBV-SH
gesprochen wird, damit dort endlich die Ärmel hochgekrempelt werden
und der Vorgang bearbeitet wird. Das ist nicht geschehen.
- PRO-Umgehung
appelliert an den LBV-SH, den Vorgang nun endlich zu bearbeiten.
„GEMEINSAME LÖSUNGEN“ und „KOMPROMISSE“ sind große Worte, wenn es
lediglich darum geht, dass sich ein Sachbearbeiter den Vorgang
vornimmt und bearbeitet. Um mehr geht es aktuell nicht.
- Dass eine
„gemeinsame Lösung“ erarbeitet werden soll, war uns nicht bekannt.
Weder OB Grote, der PRO-Umgehung telefonisch handfest versicherte,
uns über den aktuellen Stand zu informieren, noch das Amt für
Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr, welches uns schriftlich
versicherte, über den Bearbeitungsstand auf dem Laufenden zu halten,
haben ihre Zusage eingehalten.
|
|
01.12.2009 |
PRO-Umgehung
will sich an Ministerpräsident Peter Harry Carstensen wenden
Nach Diskussionen
innerhalb der Bürgerbewegung und positiver Kontaktaufnahme zu regionalen
und überregionalen Medien wird PRO-Umgehung zunächst die Landesregierung
in Kiel einschalten. Es ist kaum nachvollziehbar, warum eines der
wichtigsten Verkehrsprojekte Norderstedts, der fünft größten Stadt
Schleswig-Holsteins, welches bereits vor mehr als einem Jahrzehnt in der
Stadtvertretung beschlossen wurde, nun in der Planfeststellungsbehörde
nicht bearbeitet wird.
Bereits seit
Sommer 2009 ist die Planfeststellungsbehörde am Zuge. Seit dem ist dort
nichts passiert. Nach telefonischer Auskunft wird der Beschluss
wohl erst 2011 erfolgen. Erneut verzögert sich der Vorgang.
Hunderte Anwohner haben somit die Verkehrsbelastungen weiter zu
ertragen, weil Zuständigkeiten verschoben wurden oder
Personalknappheit herrscht und die Planfeststellungsbehörde hierfür rund
eineinhalb Jahre benötigt. PRO-Umgehung behält sich aufgrund des
Stillstandes in Kiel Aktionen vor, sollte die Christlich-Liberale
Regierung dort keine Abhilfe dieses unerträglichen Zustandes
schaffen. PRO-Umgehung fordert die Planfeststellungsbehörde in Kiel auf:
"Krempeln Sie die Ärmel hoch und bringen Sie dieses Bauvorhaben zum Abschluss"!
|
|
19.11.2009 |
Anruf in der
Planfeststellungsbehörde am 19.11.2009 / Aktueller Sachstand
Am 19.11.2009 hat PRO-Umgehung die
Planfeststellungsbehörde in Kiel telefonisch kontaktiert um sich nach
den aktuellen Stand der Dinge zu erkundigen. Der Gesprächsinhalt ist
erschreckend:
Nach Auskunft unseres
Gesprächspartners, Herrn D., wurde überhaupt noch nicht mit der
Beschlussbearbeitung begonnen, da es noch andere Maßnahmen gibt, die
bearbeitet werden. Nach seiner Ansicht ist -
"nicht im nächsten Jahr, sondern wahrscheinlich wohl in 2011"
- damit zu rechnen, den Beschluss erlassen zu können.
Wieder vergehen Jahre. Diese Lethargie
macht uns komplett sprachlos.
|
|
12.11.2009 |
Am 10.11.2009 war
PRO-Umgehung anlässlich einer Fraktionssitzung der FDP Norderstedt zu
Gast im Rathaus.
PRO-Umgehung hat dort über den
Bearbeitungsstau innerhalb der Planfeststellungsbehörde in Kiel
berichtet und um Mithilfe der Partei zum unverzüglichen Fortgang des
Verfahrens gebeten. PRO-Umgehung erhofft zudem, mit Hilfe der FDP eine
Beschleunigung des Verfahrens zu erwirken. Nachdem vor mehr als zehn
Jahren die Verlängerung der Umgehungsstraße durch die Stadtvertretung
Norderstedts beschlossen wurde, benötigen die betroffenen Anwohner mehr
denn je die Ventilfunktion der Umgehungsstraße, da der Schwerlast- und
Durchgangsverkehrs deutlich zugenommen hat und zudem weiter ansteigen
wird.
Der Fraktionsvorsitzende der FDP
Norderstedt, Klaus-Peter Schröder, sicherte zu, anlässlich des kommenden
Landesparteitages am 14.11.2009 in Neumünster, die im
Wirtschaftsausschuss des Kieler Landtages vertretenen Abgeordneten
Oliver Kumbartzky und Christopher Vogt für die Eilbedürftigkeit dieses
Bauvorhabens zu sensibilisieren. Zudem hat die Partei PRO-Umgehung
empfohlen, im Ausschuss für Stadtplanung und Verkehr vorstellig zu
werden um dort ebenfalls auf die Dringlichkeit dieses Bauvorhabens
hinzuweisen und die Thematik zu penetrieren.
PRO-Umgehung und die FDP Norderstedt
haben vereinbart, sich künftig über den Stand des Verfahrens gegenseitig
aktuell informiert zu halten. Gleichwohl hat PRO-Umgehung darauf
hingewiesen, unabhängig und überparteilich zu agieren.
|
|
20.10.2009 |
Stellungnahme aus dem Rathaus liegt vor
Mit Schreiben vom 19.10.2009 antwortet
uns das Amt für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr auf unsere
Aufforderung an den OB, sich stärker in Kiel für die zügige Abarbeitung
einzusetzen. Es verweist auf das bereits schriftlich artikulierte
Begehren des Oberbürgermeisters. Darüber hinaus - so das
Antwortschreiben - "wurden inzwischen auch die zuständigen
Landesbehörden im Kieler Verkehrsministerium hierüber in Kenntnis
gesetzt". In welcher Form bzw. in welchem Umfang dies geschehen ist,
wurde nicht erläutert. Demnach soll im Ministerium für Wirtschaft,
Wissenschaft und Verkehr bekannt sein, dass die Stadt Norderstedt eine
unverzügliche Weiterbearbeitung des Vorganges fordert. Aktuell warte man
nun auf eine schriftliche Stellungnahme aus Kiel. ...
KOMMENTAR:
PRO-Umgehung kann nicht nachvollziehen, warum es bei diesem Vorhaben,
das seit mehr als zehn Jahren umgesetzt werden soll und welches im Jahr
2005 schriftlich vom Rathaus als "eines der wichtigsten Verkehrsprojekte
der Stadt Norderstedt " tituliert wurde, immer wieder zum Stillstand
kommt. Anstatt das Bauvorhaben weiter zu
bearbeiten, wird nun in schriftlicher Form "hin - und her geschoben"
warum und wieso welche Dinge in welcher Reihenfolge bearbeitet werden
können. Ausgang: unbekannt. In der freien Wirtschaft, wo
marktwirtschaftliche Prinzipien gelten, absolut undenkbar, denn dort
fressen die Schnellen die Langsamen.
Am 27.10.2009 kommt in Kiel der neue
Landtag zusammen. Peter Harry Carstensen will sich dort zum
Ministerpräsidenten wählen lassen. Anschließend wird er sein neues
Kabinett - und somit auch den künftigen Wirtschaftsminister -
vorstellen. Dann gibt es einen verbindlichen Ansprechpartner im
Wirtschaftsministerium. Letztlich optimiert die geplante Verlängerung
auch die Anbindung des Frederiksparks, welcher als Baustein des NORDGATE
positiven Rückhalt in der Landesregierung haben dürfte. PRO-Umgehung
behält sich weitere Schritte und Aktionen vor.
|
|
18.09.2009 |
Erneut Verzögerungen bei der
Umsetzung der Verlängerung!
Nach Informationen die PRO-Umgehung
erhalten hat, droht dem Bauvorhaben (erneut)
ein längerer Stillstand. Ausschlaggebend diesmal ist die Planfeststellungs- und
Anhörungsbehörde in Kiel. In der Abteilung von Herrn Dautwitz wurden die
Prioritäten zu Gunsten anderer Projekte und zum Nachteil des Ausbaus der
O&W-Straße verschoben. Ausschlaggebend hierfür seien neue Vorgaben der
Landesregierung, wonach der seit Jahren geplante Ausbau der O&W-Straße
nun eine untergeordnete Priorität erfährt. Weiter wird Personalknappheit
als Begründung dargelegt. Der OB hat nun schriftlich bei der
Planfeststellungsbehörde auf die Dringlichkeit des Bauvorhabens
hingewiesen. Papier ist bekanntlich "geduldig". Es wird mit
einem Eingangsstempel versehen und zur gegebenen Zeit abgearbeitet. Und
da die Planfeststellungsbehörde ohnehin nur die Vorgaben ihres
Dienstherrn erfüllt, müsste konsequenterweise direkt im übergeordneten
Ministerium als Entscheidungsträger mit Nachdruck interveniert werden.
Wir haben daher den OB aufgefordert, zumindest telefonisch, besser noch
persönlich in Kiel vorstellig zu werden und entsprechend zu
intervenieren. Über die Stellungnahme aus dem Rathaus werden wir hier
berichten.
|
|
06.07.2009 |
PRO-Umgehung hat mit Fax vom 06.07.2009
der Planfeststellungsbehörde angeboten, Aufklärung zu leisten und
Argumente für die Verlängerung zu liefern, damit (im entfernten Kiel)
die Abwägung der unterschiedlichen Belange richtig gewichtet werden
kann.
|
|
27.06.2009 |
Mit Schreiben vom 26.06.2009 bestätigte
die Planfeststellungsbehörde in Kiel den Eingang des Schreibens von
PRO-Umgehung vom 17.06.2009. Seitens der Behörde werden unsere
Ausführungen zum Anlass genommen, sie in die Abwägung der
unterschiedlichen Belange einzustellen. PRO-Umgehung erhält ein Exemplar
des
Planfeststellungsbeschlusses nach Beendigung des Verfahrens.
|
|
17.06.2009 |
Mit Schreiben vom 17.06.2009 hat sich
PRO-Umgehung an die Planfeststellungsbehörde in Kiel gewandt. Wir haben
in einem 13 Punkte umfassenden Memorandum auf die Dringlichkeit des Baus
der Verlängerung hingewiesen. Aufgezählt wurden Sachverhalte, die für
die betroffenen Anwohner eine besondere Relevanz haben. Durch den
Anstieg des Transitverkehres haben sie immer mehr Belastungen zu
ertragen. Hierzu gehören u.a. Gesundheitsschäden, Lärmbelästigungen und
Bauwerksschäden an ihren Gebäuden. Aber auch allgemeine Vorteile durch
die Verlängerung, wie die Reduzierung von Gefahrenbrennpunkten (z.B.
eines beschrankten Bahnübergang oder der Kreuzung
Waldstraße/O&W-Straße), die optimale Verwendung vorhandener Ressourcen
oder die Verwirklichung des Ringkonzeptes für Norderstedt wurden
skizziert. Wir haben den zuständigen Mitarbeiter der
Planfeststellungsbehörde um eine kurze Stellungnahme gebeten.
|
|
05.05.2009 |
Mit E-Mail vom 24.04.2009 reagierte der
OB auf unser vorgenanntes Schreiben, welches er nach Rückkehr aus seinem
Urlaub erhalten hat. Der OB informierte darüber, dass am Dienstag, den
28.04.2009, ein Erörterungstermin im Rathaus stattfinden sollte,
in dem jeder, dessen Belange von der Planänderung berührt werden,
teilnehmen könne. Zudem versicherte er, dass er weiterhin ein besonderes
Augenmerk auf dieses Verfahren richtet. Die Verwaltung wurde
aufgefordert, ihm monatlich ein Update über den jeweils neuesten Stand
der Entwicklungen zu geben.
Nach Information von PRO-Umgehung
konnten nicht alle Punkte im Erörterungstermin abschließend behandelt
werden. Am 09.06.2009 findet daher ein erneuter Termin statt. Im
Anschluss an den Erörterungstermin erfolgt die Bearbeitung in
Kiel. Große Änderungen wird es jedoch vermutlich nicht mehr geben. Ggf.
wie die Norderstedter Verwaltung
noch Detailfragen zu erledigen haben. Im
Anschluss daran wird dann von der Planfeststellungsbehörde der
Planfeststellungsbeschluss erarbeitet. Das wird vermutlich - je nach
Arbeitsbelastung in Kiel - bis/im Herbst 2009 passieren.
Obgleich die Argumente für die
Umgehung bekannt sind, könnte es nützlich sein, seine eigene,
individuelle Betrachtung mit den Vorteilen, die die Umgehung mit sich
bringt, gegenüber der Planfeststellungsbehörde schriftlich zu benennen.
Die Anschrift lautet: Landesbetrieb Straßenbau & Verkehr, Betriebssitz
Kiel, Planfeststellungsbehörde, Mecatorstraße 9, 24106 Kiel.
|
|
06.04.2009 |
PRO-Umgehung hat
sich mit Schreiben vom 06.04.2009 an OB Grote gewandt und darum gebeten,
über den aktuellen Bearbeitungsstand der Einwendungen zu informieren.
Wir planen, uns auch mit der Planfeststellungsbehörde der
Landesregierung in Kiel in Verbindung zu setzen wird. Da der OB im
letzten Gespräch zusagte, persönlich die zeitnahe Umsetzung des
Bauvorhabens (innerhalb der Norderstedter Verwaltung) zu verfolgen,
müssten (gemäß damaliger Aussage) alle Einwendungen bearbeitet worden
sein und in Kiel vorliegen. Wir werden über die Reaktion aus dem Rathaus
unter "Aktuelles" berichten.
|
|
17.02.2009
|
Im Rathaus fand ein
Gesprächstermin zwischen OB Grote und PRO-Umgehung statt. Im
Verlauf der Unterredung zeigte der Oberbürgermeister Verständnis für das
Anliegen der Anwohner und von PRO-Umgehung. Er versicherte, dass es
ebenfalls der ausdrückliche Wunsch der Stadt Norderstedt sei, dieses
Projekt zügig weiter voran zu bringen und "die Verlängerung lieber heute
als morgen zu bauen". Der Etat für dieses BV sei schon seit Jahren im
Haushalt eingeplant und stehe bereit. Das Vorhaben habe "höchste
Priorität". OB Grote erläuterte die gesetzlichen Rahmenbedingungen des
Verfahrens. Zudem erhielt er im Laufe des Gespräches von den Herren
Thomas Bosse und Mario Kröska telefonisch ein Update über den letzten
Stand der Dinge. Demnach sei es noch Aufgabe der Norderstedter
Verwaltung Einwendungen (rund 40 Stück) zu bearbeiten und zur Vorlage an
die Planfeststellungsbehörde nach Kiel zu senden. Dies geschehe nach
Auskunft des OB's spätestens bis Mitte März 2009. Die weitere
Abarbeitung liege von diesem Zeitpunkt an dann wieder in Kiel.
PRO-Umgehung
stellte noch einmal die Einschätzung dar, wonach die Abarbeitung in der
Norderstedter Verwaltung nicht mit der erforderlichen Priorität erfolge
(siehe insoweit Eintrag vom 16.01.2009 - ist denn einen Monat lang
nichts passiert? Wird nun erst mit der Abarbeitung der Einwendungen
begonnen?). OB Grote versicherte daraufhin, dass die Verlängerung der
O&W-Straße künftig bei ihm anhängig sei. Er versprach gegenüber
PRO-Umgehung, dass er fortan persönlich die zeitnahe Umsetzung
des Verfahrens innerhalb der Norderstedter Verwaltung gewährleisten
wird. Zudem wird der OB - im Rahmen der Möglichkeiten - auch in Kiel auf
eine zügige Abarbeitung des Vorganges hinwirken.
Wir danken dem OB
für das informative und konstruktive Gespräch.
Fazit: Der
Oberbürgermeister wurde noch einmal für das Anliegen an sich aber auch
die Dauer der Verwaltungsabläufe innerhalb seiner Verwaltung
sensibilisiert. Wenn die Norderstedter Verwaltung nun endlich die
zeitliche Abarbeitung optimiert und eine zügige Umsetzung
gewährleistet, dann kommen wir unserem gemeinsamen Ziel einen großen
Schritt näher. Insoweit war das Gespräch ein Erfolg. Wir bleiben am
Ball.
|
|
16.01.2009 |
PRO-Umgehung hat
sich im Rathaus über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Nach
Auskunft des zuständigen Sachbearbeiters (Herr M.) sind bis zum 15.01.2009 zwei
Listen mit Unterschriften (grob geschätzt insgesamt rund 30 Personen)
sowie ein Einspruch des Umweltschutzverbandes BUND im Rathaus
eingetroffen. Positiv: Dies ist gegenüber den 333 Einwendungen
aus dem Jahr 2006 eine Verminderung der Einwendungen um rund 90%. Es ist
nicht bekannt, wie viele Einwendungen ggf. direkt in Kiel eingetroffen
sind.
|
|
15.01.2009 |
Mit Schreiben vom
12.01.2009 an PRO-Umgehung hat Oberbürgermeister Grote als Reaktion auf
das Schreiben vom 07.01.2009 ein persönliches Informationsgespräch
vorgeschlagen. Der
Termin ist noch nicht vereinbart. Wir werden über den Verlauf berichten.
|
|
07.01.2009 |
Mit Schreiben vom
07.01.2009 hat sich PRO-Umgehung an den Oberbürgermeister der
Stadt Norderstedt, Hans-Joachim Grote, gewandt. Wir haben u.a. angeregt,
dieses Straßenbauprojekt künftig zur Chefsache zu erklären, damit fortan
eine reibungslose und gewissenhafte Umsetzung des Bauvorhabens (unter
Kontrolle des Oberbürgermeisters) gewährleistet ist. Es ist schon zu
viel Zeit verstrichen. Die Bearbeitungsdauer der Einsprüche aus dem Jahr
2006 (rund zwei Jahre) spricht nicht für eine ausreichend hohe Priorität
des Projektes innerhalb der Verwaltung. Nach Einschätzung von
PRO-Umgehung wäre eine schnellere Bearbeitung umsetzbar gewesen.
Weiter stellt sich die Frage der weiteren Vorgehensweise, wenn erneute
Vorbehalte gegen das Bauvorhaben eingewendet werden oder gegen das
Projekt geklagt wird. Über die Reaktion aus dem Rathaus werden wir hier
unter "Aktuelles" berichten.
|
|
15.11.2008 |
Vom 15.11.2008 bis
15.12.2008 liegen im Norderstedter Rathaus die neuen Planungsunterlagen
zur Einsicht für alle Bürgerinnen und Bürger aus Norderstedt aus.
Die bisherigen
Planungsunterlagen mussten aufgrund von 333 Einwendungen gegen das
Bauvorhaben aus dem Jahr 2006 überarbeitet werden. Bis zum 15.01.2009
können Anwohner schriftlich Ihre Eingaben gegen die Planung vorbringen.
|
Leiden Sie
auch unter Verkehrbelastungen an den betroffenen Straßen ?
| |
Unterstützen Sie uns.
Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen. Hinterlegen Sie Ihre Mail-Adresse.
|
|
| |
Wir organisieren uns
und veröffentlichen aktuelle Informationen rund um das Bauvorhaben.
|
|
Kontakt:
mail(at)PRO-Umgehung.de
|
|